Häufige Fragen (FAQ)

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen mit unseren Antworten.

Besitzt der Luftreiniger einen H13 oder H14 Filter, der Corona Viren filtert?

Seit über 15 Jahren fertigen wir, die Möcklinghoff Lufttechnik GmbH, in Gelsenkirchen qualitativ hochwertige Produkte zur Luftreinigung. Mit Hochleistungsluftreinigern für Bau, Gewerbe und Industrie, stellen wir Geräte her, die in großen und kleinen Firmen die Luft von Schadstoffen befreien. Durch diese langjährige Erfahrung, wissen wir, worauf es bei der Erfassung belasteter Luft und der nahezu vollständigen Abscheidung von Schadstoffen ankommt. Mit HEPA-Filtern der Filterklasse H14 oder H13 mit Prüfzeugnis für Staubklasse H machen wir grundsätzlich keine Kompromisse in der Filterqualität. Eine Abscheidung von 99,995% aller Partikel bei der am schwersten abzuscheidenden Partikelgröße von 0,1 bis 0,3 µm (MPPS gemäß DIN EN 1822) sorgt für größtmögliche Sicherheit. Partikel mit einem kleineren Durchmesser als 0,1 µm werden über Adhäsionskräfte und Partikel mit einem größeren Durchmesser als 0,3 µm werden über die Siebwirkung des Filtermediums sogar noch besser abgeschieden.

Können Sie die Wirkung des Luftreinigers garantieren?

Unsere Filter werden gemäß der ISO 1822-1 gefertigt und vom Hersteller einzelgeprüft. Der Bereich der MPPS (most penetrating particle size (die am schwersten abzuscheidende Partikelfraktion) 0,1-0,3 µm) ist durch die Bezeichnung „Filterklasse H14“ eindeutig festgelegt, da diese immer auf die ISO 1822 rekurriert, was beispielsweise beim Begriff „HEPA-Filter“ (high efficiency particle absorber oder high efficiency particulate air, also „Hocheffizienzpartikelfilter“) nicht so ist, weil dieser nicht geschützt ist. Daher gibt es auch so viele Geräte mit einem sogenannten „HEPA-Filter“ und viel weniger Geräte mit einem H13- oder H14-Filter. Unterhalb des H-Bereichs sind wir laut ISO 1822 schon im EPA-Bereich (E10-E12). Je nach Abstufung wird eine Abscheidung der MPPS-Fraktion um eine 10er-Potenz schlechter (H14:99,995, H13: 99.95, E12: 99,5, …). Hinzu kommt, dass wir nach dem Einbau des Filters mit einem Partikelzähler die Wirkung des Filters prüfen.

Die erfasste Luft wird also nahezu zu 100% gefiltert. Wie der Luftreiniger in der Praxis tatsächlich die Luft im Raum reinigt, hängt aber auch von der Aufstellung ab. Je näher der CLAIRonaut an der Entstehungsquelle der Aerosole aufgestellt wird, desto effektiver kann er die Luft filtern.

Reicht ein 1-2-facher Luftwechsel pro Stunde aus, wenn ich zusätzlich lüfte?

Ein ein- bis zweifacher Luftwechsel ist auch bei zusätzlicher natürlicher Lüftung recht niedrig. Von den führenden Virologen wird ein fünf- bis sechsfacher Luftwechsel pro Stunde empfohlen. Als flankierende Schutzmaßnahme zum Stoßlüften trägt der CLAIRonaut aber zu einer merklichen Verbesserung der Luftqualität bei, kann und soll aber das Lüften natürlich nicht ersetzen. Bei einer Aufstellung, insbesondere in schlechter zu belüftenden Bereichen, kann es aber auch bei niedriger Luftwechselrate sehr wirkungsvoll sein, mit technischer Luftreinigung die natürliche Lüftung zu unterstützen. So können auch die den Fenstern gegenüberliegenden Seiten eines Raumes, die durch Stoßlüften kaum erreicht werden, von Feinstäuben und Aerosolen befreit werden. Wir empfehlen aber zusätzlich zum regelmäßigen Lüften eine mindestens 3-4-fache Luftwechselrate.

Wie hoch ist der Schalldruck, wenn man den CL1 nicht auf Hochtouren laufen lässt?

Bei etwa 75% Luftleistung haben wir einen Schalldruckpegel von ca. 49 dB(A)und bei 50% Luftleistung von 44 dB(A) gemessen. Das ist erheblich leiser, da die Reibung der Luft deutlich geringer ist. Dabei werden aber immer noch ca. 640 bzw. 425 m³/h Luft umgewälzt. Mit diesen Eckdaten kann das Gerät dann je nach Auslegung und Raumgröße und dem zu erreichenden Mindestvolumenstrom eingestellt und soweit hochgeregelt werden, wie es akzeptabel ist. Eine zu hohe Luftwechselrate gibt es praktisch nicht, zu hohe Lautstärke wird aber natürlich in geräuschsensiblen Bereichen als störend wahrgenommen. Hier muss ein ausgewogenes Mittelmaß je nach Aufstellort, Anforderung und Budget erreicht werden. Zwei Luftreiniger mit jeweils halber Luftleistung sind erheblich leiser (wegen der doppelten Schalldämmung und der wesentlich geringeren Luftreibung), kosten aber natürlich auch doppelt so viel.

–              Bei 100% Leistung 54 dB(A)

–              Bei 75% Leistung 49 dB(A)

–              Bei 50% Leistung 44 dB(A)

Zur Einordnung: Übliche Geräusche in der Wohnung werden mit 45 dB(A) und Regen mit 50 dB(A) angegeben.

Lässt sich die Luftleistung linear mit der stufenlosen Einstellung regeln?

Genau. Das Potentiometer ist linear und auch der Drehzahleingang am Lüfter hat eine lineare Kurve. Das heißt bei einer Einstellung auf 12 Uhr haben Sie 50% Luftleistung. Der Drehwinkel des Potis ist 300°, weswegen die 75 % nicht ganz bei 3 Uhr, sondern eher bei 2:30 Uhr liegen, aber die Größenordnung ist ja so zumindest gut zu treffen.

Warum sollte ich keinen Luftreiniger mit Ozon und Hydroxylradikalen verwenden?

Freie Radikale sind gesundheitlich nicht unbedenklich. Daher rät auch das Umweltbundesamt vom Einsatz solcher Luftreinigungsmethoden ab. Was die Zellen von Bakterien und Viren angreift und schädigt, schädigt natürlich auch den menschlichen Körper und seine Zellen. Alles andere wäre unlogisch. Klar. Im Hallenbad arbeiten wir mit Chlor als Gift gegen Bakterien, was in gewissen Dosen für den Menschen nicht bedenklich ist, aber es ist deswegen noch lange nicht gesund. Nur weil Hydroxylradikale auch in der Atmosphäre vorkommen (und dort wichtige Reinigungsfunktionen übernehmen, wie übrigens auch Ozon), sind sie doch noch lange nicht ungefährlich, wie oft argumentiert wird. Das Prinzip, ein möglichst wenig schädliches Gegenmittel in die Raumluft zu bringen, um die angenommene höhere Gefährdung durch Viren zu reduzieren ist sehr fraglich. Ob das bei Aerosolen überhaupt funktioniert, kann zudem bezweifelt werden. Diese sind von einer Wasserhülle umgeben, weil sie ja nicht isoliert vorliegen und somit keine direkten Kontakt zum Hydroxylradikal haben.

 

Feinstäube werden von solchen Geräten zudem überhaupt nicht gefiltert.

Was sagt das Umweltbundesamt zum Einsatz von Luftreinigern?

„Mobile Geräte zur Luftreinigung stellen in Innenräumen keinen Ersatz für konsequente Lüftungsmaßnahmen analog der Empfehlungen der IRK vom 12.8.2020 dar. Sie können jedoch als unterstützende Maßnahme die empfohlenen Maßnahmen ergänzen.

Die Geräte sollten stets mit hochabscheidenden Filtern (Filterklassen H 13 oder H 14) ausgestattet sein, da nur diese eine wirksame Reduktion von Viren in der Luft gewährleisten. Feinfilter der Klassen F 7 bis F 9, wie sie z.B. in herkömmlichen raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) mit zwei Filterstufen zum Einsatz kommen, reichen zur wirksamen Virenreduzierung nicht aus.

Eine Luftbehandlung mit chemischen Wirkstoffen wie Ozon während der Durchleitung der Luft durch den mobilen Luftreiniger lehnt das UBA grundsätzlich ab, da Ozon selbst ein Reizgas für die Atemluft ist und zudem mit anderen chemischen Stoffen in der Luft, allen voran mit flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) reagieren kann und dabei unbekannte und evtl. auch toxische Folgeprodukte entstehen können.

Auch bei der Ionisation der Innenraumluft entsteht Ozon, das dann im Gerät vollständig in nicht-toxische Produkte umgewandelt werden muss, um nicht in die Raumluft zu gelangen. Ionisierte Luft per se ist nicht wirksam, wenn es um die Verminderung von Viren in der Raumluft geht.“

Effiziente Erfassung und Filterung der Luft im Umluftbetrieb:

Sind die Geräte auch für einen Einsatz beispielsweise in einer Werkstatt geeignet?

Absolut. Die Geräte sind mit Vorfiltern ausgestattet, die auch bei hohem Staubaufkommen zuverlässig alle Stäube und Feinstäube sowie Aerosole aus der Luft filtern.

Der HEPA-Filter (Filterklasse H14) mit einer Riesenfilterfläche von 7,5 m² ist geeignet, um die Luft von luftgetragenen Staubpartikeln und gefährlichen Feinstäuben wie Quarzfeinstaub, Mineralfasern, Holzstäuben, Metallstaub, Schimmel oder Allergenen zu befreien. Die am schwersten zu filternden Partikel einer Größe zwischen 0,1 bis 0,3 µm filtert er mit einer Effizienz von 99,995%. Damit ist er natürlich auch bestens geeignet, um Aerosole zu filtern, die als Hauptübertragungsweg des Coronavirus gelten und einen typischen Durchmesser von 0,4 bis 0,5 µm haben und kann maximal flexibel eingesetzt werden.

Werden die Filter erhitzt?

Aus der Luft gefilterte Partikel und Aerosole haften fest am Filter und verbleiben bis zum Ausbau und der Entsorgung des Filters sicher gebunden im Filtermaterial. Eine Erhitzung des Filters ist somit technisch absolut überflüssig.

Kann der Filter selbstständig gewechselt werden, und wann müsste das gemacht werden? Welche Folgekosten kommen auf uns zu?

Technisch kann der CLAIRonaut mit seinen großen Filterflächen bei normaler Staubbelastung extrem lange Standzeiten bei gleichbleibender Leistung abdecken. Zur Filterzustandsüberwachung ist bei CL1 und 2 ein analoges Manometer verbaut. Wir empfehlen aus hygienischen Gründen, vor allem, wenn das Gerät primär zur Filterung von Aerosolen aus der Raumluft eingesetzt wird, den Hauptfilter alle 24 Monate und den Vorfilter ca. alle 6 Monate zu tauschen. Die Aktivkohle (CL1) empfehlen wir je nach Bedarf alle 12-24 Monate zu tauschen. Beim CL3 kann die Luftleistung mit einem separat erhältlichen Anemometer geprüft werden.

Viren überleben auf Oberflächen nicht lange. So kann das Gerät, falls möglich zwei Tage vor dem Filterwechsel außer Betrieb genommen werden oder der Filterwechsel z.B auf einen Zeitpunkt nach dem Wochenende gelegt werden. Ein Gerät, das bis kurz vor dem Filterwechsel eingesetzt wurde, kann zur Sicherheit vor dem Filterwechsel mit Flächendesinfektion behandelt werden (auch am Filter). Zum Ausbau wird entsprechende Schutzausrüstung empfohlen (Einweghandschuhe und FFP2-Maske). Der veraschbare Filter sollte in einem Beutel verstaut sicher verschlossen werden und kann im normalen Abfall entsorgt werden.

Der H14-Ersatzhauptfilter mit 7,5 m² Filterfläche kostet 165 € (zzgl USt.), der Grobstaub-Vorfilter mit 0,6 m² Filterfläche 35 € und ein Satz (4 Stück) Aktivkohlepatronen mit 2 m² Filterfläche und 1,2 kg Aktivkohle 180 €.

Wie viele Geräte müssen bei einer Raumgröße von etwa 75 m² aufgestellt werden?

Entscheidend ist das Raumvolumen und wie im Raum gelüftet wird. Gehen wir Einfachheit halber von einer Deckenhöhe von 2,6m Metern, so kommen wir bei ihrem Raum auf 195 m³. Um bei einer schlechten oder unkontrollierten natürlichen Lüftung den empfohlenen sechsfachen Luftwechsel pro Stunde zu gewährleisten müssten wir also 1170 m³ Luft filtern. Dies schaffen Sie mit zwei CLAIRonauten auf 75% Leistung.

 

Gerne helfen wir Ihnen natürlich auch persönlich mit einer Beratung zu Ihrem konkreten Aufstellort weiter.

Wo werden die Geräte hergestellt?

Der CLAIRonaut steht für Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Das ist uns wichtig, denn der Schutz der Umwelt hat für uns hohe Priorität. So versuchen wir auch bereits bei der Herstellung, wo es geht, Energieverbrauch und Abfälle zu reduzieren oder dem Recyclingkreislauf zuzuführen und setzen in unserer Produktion auf Strom aus regenerativen Energiequellen.

 

Wir produzieren unsere Geräte in Deutschland und arbeiten eng mit regionalen Zulieferern zusammen. Damit können wir unsere hohe Qualität sicherstellen und halten Transportwege möglichst kurz. Bei der green edition des CL3 spenden wir zudem pro verkauftem Gerät 50 € für ein Wiederaufforstungsprogramm.

 

Unsere Geräte arbeiten mit moderner EC-Technologie und übertreffen die aktuelle Ökodesign-Verordnung. Der direkte Nutzen für Sie: Wo weniger Energie verbraucht wird, fallen auch geringere Stromkosten an. EC-Technologie bedeutet aber auch: Die Lüfter sind regelbar und damit in der Lage, flexibel auf tatsächlich gegebene Leistungsanforderungen zu reagieren (CL1 und CL2). Und das macht eine Menge aus, denn nichts ist sparsamer als ein Gerät, das dem tatsächlichen Bedarf angepasst ist. Zudem arbeiten die EC-Ventilatoren verschleißfrei, leise, konstant leistungsstark und sind äußerst langlebig.